(Das Smartphone ersetzt die Kamera)
Wozu braucht man eigentlich noch eine Spiegelreflexkamera? Eine Frage, die ich mir angesichts der High-end-Auflösung meines Smartphones mit über 20 MPixel zunehmend stelle. Denn mit dem Ding kann ich nicht nur hochauflösend an Land fotografieren. Das „Telefon“ ist zugleich eine Unterwasserkamera: Bis 1,5 Meter Wassertiefe für bis zu 30 Minuten verspricht der Hersteller! Vorbei die Zeiten, in denen der Unterwasserfotograf mit klobigem Unterwassergehäuse und fummeliger Bedienung einen enormen Aufwand treiben musste, bis er zum Bild kam. Jetzt einfach das Smartphone in die Badehose klemmen, ins Wasser springen und Bilder machen; ach ja, filmen kann der Alleskönner auch noch, über und unter Wasser.

Mehr Funktionen als der Fotograf je braucht.
Kamera für die Spülmaschine
Der ultimative Test zur Wasserdichtigkeit meiner Unterwasser-Kamera lässt sich auf YouTube bestaunen, da wurde sie zusammen mit dem Besteck in der Spülmaschine gewaschen. Nicht nur, dass ich nun endlich weiß, was in einer Spülmaschine beim Waschvorgang vor sich geht, das Telefon war nach der Behandlung sauber wie nie und sofort wieder einsatzbereit. Mit meinen Spiegelreflexkameras sollte ich das besser nicht machen, da bin ich mir sicher!
Die wasserdichte Kamera, ein Traum für jeden Outdoor-Fotografen.
Was meine High-end-Telefon-Video-Foto-Kamera sonst noch kann:
- Panoramafotografie
- HDR-Fotografie
- Bildbearbeitung
- Gesichtserkennung
- Videos in 4K
- 120 Bilder pro Sekunde
Also auch ein Alleskönner für die Tierfilmer und Tierfotografen, die nie genug Bilder/Sekunde schießen können. Hätte Bernhard Grzimek so eine Smartphone Video-Kamera schon gehabt, um wie viel besser wäre sein berühmter Film „Serengeti darf nicht sterben“ wohl geraten?
Da geht noch mehr
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass ich mit dem smarten Stück Technik Bilder auch gleich als Fine Art Prints drucken kann, Brot toasten und Kaffee kochen. Der fest verbaute Akku muss nie wieder an die Steckdose, weil das Telefon von einer Nuklearzelle mit Strom versorgt wird, deren Energie reicht, um Autos mit altersschwacher Batterie zu starten. Gibt’s nicht? Und ob!
Der Alleskönner
Für alle, die jetzt noch wissen wollen, wie man mit so einem High-end-Gerät auch High-end-Fotos macht, dem sei das E-Book von Jürgen Kroder empfohlen, das man von seiner Web-Seite kostenlos herunterladen kann. In dem E-Book—und das ist jetzt wieder ernst gemeint—findet auch der erfahrene Spiegelreflex-Fotograf gute Tipps, wie mit einem Smartphone gute Bilder gelingen.
Also zugegeben Handys usw. sind wirklich eine tolle Sachen, ich meine wenn man paar Jahre zurück denkt^^ Aber wenn es um richtige Qualität geht, glaube ich dass der Allrounder gegen ein auf ein Gebiet spezialisiertes Gerät eher verliert 🙂
Hallo Ben, Du hast natürlich vollkommen recht. Ich bin wie Du der Meinung, dass ein noch so hochauflösender kleiner Smartphone-Sensor einer Spiegelreflex- oder Systemkamera nicht das Wasser reichen kann. Abgesehen von der Sensor-Qualität, ist der ganze fotografische Smartphone-Workflow nicht unbedingt für gute Bilder förderlich. Der Beitrag war ja auch nicht ganz ernst gemeint 😉